
Ausgewählter Beitrag
Harmonie im Wohnraum
Alt und neu in Harmonie
„Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze“, sagte bekanntermaßen der Philosoph Heraklit. Gegensätze finden wir überall auf der Welt. Manchmal arten sie in Gehässigkeiten, manchmal sogar in Kriege aus. Dass Gegensätze sich aber auch durchaus harmonisch ergänzen können, finden wir oft in Wohnungen mit moderner Architektur, in der man eigentlich auch moderne Möbel erwartet. Den besonderen Reiz macht es aber meiner unmaßgeblichen Meinung nach aus, wenn sich antike Möbel mit modernen Möbeln harmonisch ergänzen.
„Schöner Wohnen“, eine von vielen Zeitschriften, die regelmäßig besonders geschmackvolle Wohnungseinrichtungen vorstellen, zeigte in einer schon älteren Ausgabe, die mir neulich in die Hände fiel, ein Musterbeispiel, wie sich Antike und Moderne harmonisch ergänzen. Auch auf Messen für Einrichtungsideen geht der Trend zu einem Mix zwischen Antiquitäten und modernen Möbeln. Neben einem antiken Sekretär aus feinstem Kirschholz aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert stehen ein Wohnzimmertisch aus Glas und ein Stahlregal. Die Deckenleuchte könnte ganz fehlen, denn dafür wurde rund um die Decke indirekte Beleuchtung installiert, die mit einem Dimmer Helligkeit ins Zimmer bringen, jedoch auch so abgedunkelt werden kann, dass eine richtig „heimelige“ Kuschelstimmung entsteht. Für die richtige Beleuchtung am Schreibsekretär sorgt eine Schreibtischleuchte aus der belle Epoque, während die Sitzmöbel modern, bequem und hell sind. Das Motto: „Schöner Wohnen mit alten und neuen Schätzen“.
Harmonie von Wohnraum und Bewohner
Ideen findet man aber nicht nur in besagter Zeitschrift. Letztlich soll die Wohnungseinrichtung etwas über die Bewohner aussagen, schließlich sollen diese sich wohl fühlen und nicht in den womöglich unpersönlichen Ideen einer Innenarchitektin/eines Innenarchitekten wohnen.
Falls Sie nach neuen Inspirationsquellen für ein „harmonisches Wohnen“ suchen, schauen Sie sich doch einmal um: In Einrichtungshäusern und auf Antikmärkten! Vielleicht lassen sich einige Gegensätze wunderbar zusammenführen?
Interessant ist die Aussage eines Innenarchitekten, der in der Hinwendung zu Antiquitäten nicht nur eine Hinwendung zu materiellem und persönlichem Wert sah. Er deutete diesen Trend als eine Art Statement, Vertrauen in Altbewährtes und Bodenständiges zu leben. Die Trends der Mode, ob im Bekleidungsbereich oder im Bereich der Wohnungsausstattung sind höchst schnelllebig. Gerade deshalb vermitteln antike Möbel das Gefühl der Beständigkeit und Standhaftigkeit. Eine harmonisch eingerichtete Wohnung ist im Allgemeinen keine Frage des Preises. Vielmehr ist es auch eine Frage der Geduld und des Blicks, denn nicht immer lassen sich echte Fundstücke als solche sofort erkennen. Manches Möbel lässt sich viele Jahre Zeit, ehe es „gefunden“ werden will.
Harmonie ist manchmal Geschmackssache
Wer in Sachen Harmonie im Wohnraum auf „Nummer Sicher“ gehen möchte, kann bei der der Einrichtung seiner Wohnung die Prinzipien des Feng Shui zu Rate ziehen. Diese alte chinesische Lehre gibt Anleitungen, wie Sie in Harmonie mit Ihrer persönlichen Umgebung leben können. Durch die geschickte Ausnutzung des Energieflusses (Chi) wird eine spürbare Veränderung des Lebensraumes geschaffen. Schädliche Energien werden abgelenkt und Glück bringendes Chi fließt in harmonischen Linien von Raum zu Raum.
Harmonie365 01.02.2011, 00.05
Kommentare hinzufügen
Die Kommentare werden redaktionell verwaltet und erscheinen erst nach Freischalten durch den Bloginhaber.
Kein Kommentar zu diesem Beitrag vorhanden
"Der eigentliche Sinn allen zweckhaften Tuns ist die
Harmonie."
Max Lüscher





